Gewerbepark Salem GbR
In Oberwiesen 16
88682 Salem

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Informationen rund um den Gewerbepark

Hauks Besuchsfahrt stand unter dem Motto "Stationen einer Bahnfahrt am westlichen Bodensee - Die Vielfältigkeit des Ländlichen Raums erleben". Im Gewerbegebiet Riedweg-Oberwiesen waren zahlreiche Vertreter aus Politik und Wirtschaft zusammengekommen, um sich über Gewerbeansiedlung und Strukturförderung im Rahmen des ELR zu informieren. Zentrales Thema dabei war die Vorstellung des Gewerbeparks, der mit Unterstützung der Gemeinde Salem und einer finanziellen Förderung von über 250000 Euro durch das ELR errichtet worden war. Er versteht sich als aktive Wirtschaftsförderung zur Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen in der Region. Rund 20 Firmen, zumeist Existenzgründer und Jungunternehmer, mit über 130 Arbeitsplätzen nutzen dort günstige Konditionen und optimale Infrastrukturbedingungen für eine qualitäts- und kostenbewusste Umsetzung innovativer Ideen, wie Manager Gerhard Wachter betonte. Seinen Ausführungen zufolge gehören zum Konzept des Gewerbeparks eine kostenbewusste Bewirtschaftung durch Niedrigenergiebauweise und moderne Klimatechnik sowie eine leistungsfähige und gesicherte Infrastruktur. Peter Hauk hob insbesondere das beispielhafte Zusammenwirken von privatem und kommunalem Engagement hervor und zeichnete daher den Gründer- und Gewerbepark als "ELR-Projekt des Monats" aus. Maßgeblich dafür verantwortlich sei Bernhard Straßer, Geschäftsführer des gleichnamigen Bauunternehmens, der viel unternehmerisches Risiko bewiesen habe, als er sich dazu entschlossen habe, den Gewerbepark zu errichten.

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Minister Peter Hauk (links) zeichnete gestern den Salemer

Unternehmer Bernhard Straßer mit dem
"Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum - Projekt des Monats" aus.
Bild: Kleinstück
 
Bürgermeister Manfred Härle sagte, dass der Gewerbepark als Vorzeigeobjekt der Gemeinde Salem gelte. Das ELR stelle für Salem ein sehr erfolgreiches Förderprogramm dar, "weil es direkt vor Ort greift und die Lebens- und Arbeitsbedingungen verbessert". Der Rathauschef übte Kritik an der in Salem noch nicht optimierten Breitbandverkabelung. Auf Grund dessen befürchtet Härle erhebliche Wettbewerbsnachteile. Wachter machte in dem Zusammenhang auf die Aussage Hauks aufmerksam, derzufolge die digitale Spaltung von Ballungsräumen und ländlichen Räumen vermieden werden sollte. Wachter: "Wir teilen Ihre Meinung." Viel Applaus hatte der Minister zuvor erhalten, als er im Zusammenhang mit der für ihn auch in Zukunft relevanten Bewirtschaftung der Landwirtschaftsflächen sagte, dass Ernährung ein Kulturgut darstelle, die an die Landschaft und die Region eng gebunden sei. Überhaupt wird nach Worten Hauks die ökologische Komponente im ELR in Zukunft ein stärkeres Gewicht bekommen.

 
(Quellenangabe: Südkurier vom 22.06.2007 - Holger Kleinstück)

Zwanzig Kilometer Kühl- und Heizleitungen verlegt - Salemer Projekt macht Fortschritte

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Gewerbepark Salem: Die letzten 4500 Meter
der fast 20 Kilometer langen Kühl-und Heizleitungen
werden derzeitauf der Decke des Attikageschoßes verlegt.


Um Gewerbeinteressenten Mietflächen in Salem zu bieten, entschied sich der Gemeinderat am 4. Juli 2000 für den Bau des Gewerbeparks. Mit diesem zukunftsweisenden Proiekt sollen Arbeitsplätze vor Ort geschaffen und gesichert werden. Jungunternehmer und Existenzgründer haben die Möglichkeit zur Anmietung benötigter Büro- oder Gewerbeflächen.
 
Der Spatenstich zum neuen Gewerbepark Salem erfolgte am 9. März 2001. Derzeit wird die letzte Betondecke auf dem Haupt- und Bürogebäude des Gewerbeparks Salem in Angriff genommen. Zuvor galt es jedoch, 4 500 Meter Meter Leitungen zwischen den Stahlbewehrungen zu verlegen. Am Ende, so Bauherr Bemhard Strasser, werden insgesamt knapp 20 Kilometer Leitungen in den verschiedenen Decken des Gewerbeparks eingebettet sein.
 
Um den Anforderungen an das heutige Komfortbedürfnis und den Forderungen des nachhaltigen Umweltschutzes gerecht zu werden, wurde für den Gewerbepark Salem die sogenannte "Betonkerntemperierung (BKT)" als zukunftsweisendes Kühl- und Heizsystem gewählt. So erhalten die Büro- und Geschäftsräume eine innovative Klimatisierung. Die Betonkerntemperierung beruht auf der Nutzung der Speichermasse von Bauteilen. Es ist bekannt, dass sich im Sommer in historischen Gebäuden mit sehr dicken Außenwänden angenehm kühle Raumtemperaturen halten. Die im Raum auftretende Wärme wird von den kühlen massiven Bauteilen absorbiert.
 
Wenn massive Betonteile durch Kühl-, bzw, Heizwasserleitungen durchströmt werden, kann unabhängig von den Temperatur- und Witterungsverhältnissen ein solches Speicherverhalten nachgebildet und zur Raumklimatisierung genutzt werden. Dies führt dazu, dass unabhängig von der jahreszeitlich bedingten Witterung und Temperatur diese technische Gebäudeausrüstung behagliche und leistungsfördernde Raumkonditionen zu vergleichsweise niederen Betriebskosten sicher stellt.
 
Im Sommer wird das Grundwasser zur direkten Kühlung der Speichermassen verwendet. Überschüssige Wärme wird durch die vom Grundwasser gekühlten Decken aufgenommen und über das darin zirkulierende Grundwasser abgeführt. Diese "sanfte Kühlung" verhindert zum einen "Zugerscheinungen" in den Räumen und ist zum andere besonders kosteneffizient, da außer der Pumpenarbeit keine weitere elektrische Energie benötigt wird.
 
Bei niederen Außentemperaturen dient das Grundwasser als Wärmequelle. Aufgrund günstiger Medientemperaturen können aus 1 kWh elektrischer Energie 5 kWh Heizenergie gewonnen werden. Damit wird eine hachhaltige Energieeinsparung bei gleichzeitiger Nutzung natürlicher Energiehaushalte erzielt.
 
Sowohl die alternativen Energiequellen als auch das niedrige und energetisch günstige Vorlaufniveau garantieren ein kostengünstiges und gesundes Klimatisieren der Räume.

 
(Quellenangabe: Südkurier vom 23.08.2001 / hg)

"Glück auf" für ein wegweisendes Projekt - Salemer Gewerbepark wird globalen Schwerpunkt setzen - Wirtschaftsförderung als gesellschaftliches Anliegen
 

Salem - Zwei Mal wurde am gestrigen Freitag Nachmittag im Salemer Gewerbegebiet Riedweg der Spaten geschwungen, um dem Gewerbepark auch symbolisch auf den Weg zu helfen: Ihre Muskeln erprobten in Runde eins Umwelt- und Verkehrsminister Ulrich Müller, Salems Bürgermeister Peter Allgaier, der kommissarische Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft-West, Winfried Franke und Architekt Philip Yearley. Die Unternehmer absolvierten Runde zwei: Prinz Bernhard von Baden, Andreas Drewing, Architekt Häusler und Ernst Meschenmoser. Das Projekt soll nach seiner Fertigstellung zum Jahresende mit einer Mischung aus Dienstleistung, Handwerk und Produktion im westlichen Kreisgebiet Zeichen setzen. Der Gewerbepark Salem wird vom Land mit 500 000 Mark gefördert.
 
Der Salemer Bauunternehmer Bernhard Strasser hatte das Glück auf seiner Seite, als er im Salemer Gewerbegebiet gestern einen großen Kreis von Gästen empfing, die den ersten Spatenstich für den Gewerbepark mit ihm feiern wollten. Unter freiem Himmel begrüßte er sie alle, unter ihnen Umwelt- und Verkehrsminister Ulrich Müller, der an diesem Tag bereits einen Spatenstich, wenn auch mit einem Bagger, absolviert hatte. Auch die Landtags- beziehungsweise Zweitkandidaten Wetzel und Haarbach nutzten den Anlass für ein Gespräch mit den Bürgern. Und davon waren für Bernhard Strasser wiederum einige ganz besonders wichtig: "Zwölf Mietinteressenten, die ernsthaft interessiert sind, im Gewerbepark einzuziehen".

Strasser zeichnete kurz die Gebäudekonzeption: Ein 50 Meter langes, viergeschossiges Bürogebäude mit 2000 Quadratmetern, wobei der Grundriss flexibel gestaltet wird und sich dem Flächenbedarf anpassen kann. Zwei Werkhallen schließen sich an, die mit einem verglasten Flur zum Hauptgebäude verbunden sein werden.

Erwartungsfrohe Menschen vorn und ebensolchen Spaten hinten scherzte Minister Müller, bevor er sich ernsthaft diesem Projekt „mit vielen guten Eigenschaften" näherte. Eine gute Idee, eine gute Konzeption, Mut zum Risiko und genügend Geld, um einen guten Ausgang zu gewährleisten, attestierte er dem Salemer Bauunternehmer und der Gemeindeverwaltung. Müller verglich das Konzept der Starthilfe für junge Unternehmer mit dem des "Betreuten Wohnens" und traf, wie Salems Bürgermeister später feststellte, damit im doppelten Sinn den Nagel auf den Kopf. Vor allem die unterschiedliche Nutzbarkeit und der ökologisch sinnvolle seien Aufwand seien es die bei dieser Art privater Wirtschaftsförderung auch die finanzielle Hilfe des Landes gewährleisteten. „Mich freut es besonders, wenn man mir für Geld der Landesregierung dankt, ohne dass es aus meinem Ressort kommt", nahm Müller die Dankesworte humorvoll auf und nannte die 500 000 Mark aus dem ELR-Topf die Risikoprämie.

Dass Wirtschaftsförderung ein gesamt-gesellschaftliches Anliegen sei und nicht allein von den Unternehmern ausgehen dürfe, unterstrich Wilfried Franke. Er bezeichnete den Salemer Gewerbepark als ein gutes Beispiel für seine These.

Bürgermeister Allgaier gab seiner Freude darüber Ausdruck, dass mit dem Salemer Gewerbepark ein wirtschaftlicher Gegenpol zum östlichen Kreis entstehe. Wobei er, wie er später im Gespräch mit dem SÜDKURIER betonte, diese erfreulichen Impulse nicht eng auf Salem begrenzt sah, sondern sie global verstanden wissen wollte. Allgaier lobte den mutigen Unternehmer Strasser, er lobte aber auch den Gemeinderat, der ebenso wie Strasser diesen ungewöhnlichen mutigen Weg eingeschlagen habe. Die Tatsache, dass sich bereits mehr als zwölf Interessenten gemeldet hätten, sei zudem ein Zeichen dafür, dass mit Erfolg zu rechnen sein dürfte.

Das "Glück auf" aller Redner kam ohne Ausnahme von Herzen.

 
(Quellenangabe: Südkurier vom 10.03.2001 / Gisela-Felicitas Köhns)

SALEM - Der Startschuss zum Bau des Gewerbeparks Salem ist gefallen. Nach dem offiziellen Spatenstich am Freitagnachmittag wird die Schlossgemeinde noch in diesem Jahr um ein „sichtbares Zeichen für die wirtschaftliche Entwicklung im westlichen Teil des Bodenseekreises“ bereichert, freute sich der Leiter des Amtes für Kreisentwicklung, Wilfried Franke.

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Salems Bürgermeister Peter Allgaier, Gewerbeparkbetreiber Bernhard Straßer.
Architekt Philip Yearly, Landesminister Ulrich Müller und WfG-Geschäftsführer Wilfried Franke (von links)
beim Spatenstich für das Gründer-Zentrum im Neufracher Gewerbegebiet.

SZ-Fotomontage: Förster
 
Franke, der zudem kommissarischer Geschäftsführer der kürzlich gegründeten Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WfG) westlicher Bodensee ist, hob in seiner Rede das zukunftsweisende Konzept eines solchen Gewerbeparks hervor. "Es reicht heutzutage nicht mehr aus, einfach nur Gewerbegrundstücke zur Verfügung zu stellen", so Franke.
 
Das Konzept der Gewerbeparkbetreiber sieht den Bau eines 4000 Quadratmeter großen Gebäudekomplexes vor, in dem Dienstleistung, Gewerbe, Handel und Handwerk unter einem Dach beheimatet sind. Ein viergeschossiges Hauptgebäude bietet 2080 Quadratmeter Büroflächen, daran anschließend werden zwei jeweils 1000 Quadratmeter große Werkhallen entstehen. Die Zuschnitte der angemieteten Flächen können die Unternehmer weitgehend selbst bestimmen. Als Service bietet die Betreibergesellschaft auf Wunsch zentrale Telefon-, Post-, und Kopierdienste.
 
Betreutes Arbeiten
 
„Das ist betreutes Arbeiten“ kommentierte Landesverkehrs- und Umweltminister Ulrich Müller und lobte die lnvestoren für ihren mutigen Schritt, das 7,25 Millionen Mark teure Projekt auf die Beine gestellt zu haben. 500.000 Mark davon kommen aus dem ELR-Fördertopf des Landes, der, wie Müller erklärte, „nicht nur den ländlichen Raum, sondern auch kleine und junge Unternehmen finanziell unterstützt“.

Einstieg für Jungunternehmer
 
Einen Beweggrund für die öffentliche Förderung lieferten die Betreiber sicher mit ihrem Ansatz, mit dem Gewerbepark Existenzgründern auf die eigenständigen beruflichen Füße helfen zu wollen. „Wir können Existenzgründern und Jungunternehmern gerade in der schwierigen Anlaufphase günstige Büro- und Hallenkapazitäten anbieten", versprach Bernhard Straßer, einer der Investoren.
 
Einen Anteil daran hat auch die Gemeinde Salem, die den Investoren das Baugründstück in Erbpacht überlassen hat. Nicht allein deshalb wünschte auch Bürgermeister Peter Allgaier den Betreibern „Glück auf“. Vom Bau des Gewerbeparks erhofft sich der Schultes einen weiteren lmpuls für die WfG West, die ihren Stammsitz in Salem hat und nach einer Übergangsphase als Mieter im Gewerbepark vorgesehen ist. Bauherr Bernhard Straßer geht von einer Fertigstellung des Gebäudes noch in diesem Jahr aus, unterstrich dies auch mit der kurzweiligen Abwicklung des offiziellen Programms.
 
An dessen Ende bat Straßer zunächst die Politiker an die Handwerkzeuge, um den symbolischen ersten Spatenstich zu vollziehen. In einer zweiten Runde forderte er Salemer Unternehmer auf, sich gleichfalls mit Spaten bewaffnet auf das morastige Erdreich zu bewegen.

 
(Quellenangabe: Schwäbische Zeitung vom 10.03.2001 / Stefan Steinhauer)

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